Die Sprachreise nach Brighton beginnt

12. Es geht los – die Sprachreise nach Brighton beginnt

Ich hatte sonntags die Nachmittagsmaschine gebucht und kam am frühen Abend in Gatwick an. Von dem Terminal, in welchem Easyjet ankommt, liegt dann zunächst einmal ein ziemlich strammer Fußweg durch einige lange Gangways und sogar über ein Rollfeld der Flugzeuge hinüber vor Dir, bis Du zum Terminal Train kommst. Dieser Zug brachte mich dann in das 2. (South) Terminal, an welches der Bahnhof angeschlossen ist. Es gibt in Gatwick also das South Terminal und das North Terminal. Je nach Flugnummer bedient Easyjet beide Terminals, also aufpassen dass Du nicht umsonst in den Sky Train steigst. Es ist eigentlich alles gut markiert!

Die Zugfahrt nach Brighton vom Bahnhof im South Terminal dauerte genau 30 Minuten.

Mit dem Taxi habe ich dann noch einmal 10 Minuten zu meiner Gastfamilie gebraucht, d.h. von der Landung bis zur Ankunft vergingen nur 2 Stunden und 10 Minuten. Das fand ich recht flott. Der Empfang bei meinen englischen Gastgebern war herzlich und sehr freundlich. Die Gastfamilie, die im Stadtteil Hove wohnt, bestand aus einem Ehepaar um die 50 Jahre mit einer 19 jährigen Tochter und einem niedlichen Cairn Terrier aus dem schottischen Hochland. Ein älterer Sohn war zu Studienzwecken nach Birmingham gezogen, sein renoviertes Zimmer war jetzt das Gästezimmer. Mein „Zuhause auf Zeit“ bestand aus ca. 12qm mit Schrank, Tisch, Stuhl und recht viel Licht.  Das Bett war bequem und Handtücher wurden gestellt, das Bad sauber. Beim Abendessen, bei welchem ich mit ungesalzenen grünen Erbsen (gekocht) Bekanntschaft machte, ergab sich eine lockere, ungezwungene Konversation. Ich erhielt noch einige Informationen, welche für mich als neuer Gast bereit lagen. Meine Gastgeber fragten mich, warum ich nur für 2 Wochen die Unterkunft des insgesamt vierwöchigen Aufenthaltes in einer Familie gebucht hatte. Mir war nicht bekannt, durch welche Indiskretion meine Gastgeber davon Kenntnis erlangt hatten, dass ich länger zu bleiben beabsichtigte. Ich musste mein bestes Englisch rauskramen, um mich aus dieser Situation mit einem Maß an Diplomatie zu befreien, aber die Familie wirkte weder neugierig noch verlegen. Am folgenden Morgen konnte es endlich losgehen mit dem Sprachkurs.

Unterkunft in der Gastfamilie

Unterkunft in der GastfamilieUnterkunft in der Gastfamilie

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